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So bleiben Azubis fit



22.08.2016

Sie sind jung, dynamisch und werden als Fachkräfte dringend gebraucht. Auszubildende spielen für die Zukunft von Unternehmen eine wichtige Rolle. Und viele junge Menschen haben gerade eine Ausbildung im Handwerk begonnen. Der Wechsel von der Schule in den Beruf stellt die jungen Menschen vor ungewohnte psychische und physische Belastungen.

Sie befinden sich im ständigen Lernprozess: beruflich, bei der Persönlichkeitsfindung und dem sozialen Miteinander. Sie müssen sich im Betrieb behaupten, Aufgaben erfüllen und haben weniger Freizeit. Vorgesetzte und Ausbilder können Azubis dabei unterstützen, ihre Kräfte von Anfang an richtig einzuteilen, um auch in späteren Jahren noch gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die wichtigsten Punkte dabei sind: Arbeitsschutz, richtiges Sitzen, Stehen und Heben, regelmäßige Pausen und ausreichend Schlaf, gesunde Mahlzeiten und Sport als Ausgleich. 

Sicherheit beachten
Berufsanfänger haben ein erhöhtes Unfallrisiko, denn sie sind noch unerfahren beim Bedienen von Maschinen und beim Benutzen von Werkzeugen. Arbeitgeber müssen daherauf eine sorgfältige Einweisung und Aufsicht achten. Regelmäßige Pausen sorgen zudem dafür, dass keine Arbeitsunfälle durch mangelnde Konzentration passieren. Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe zu tragen und Schutzmittel zu benutzen ist unerlässlich, um die Gesundheit durch chemische Stoffe, Lärm oder extreme Temperaturen nicht zu gefährden.

Stehen, Heben und Sitzen

Langes Stehen am Arbeitsplatz oder schweres Heben ist für Azubis ungewohnt. Viele empfinden die ersten Monate ihrer Ausbildung als sehr belastend. Schmerzen in den Beinen und im Rücken können die Folge sein, denn die Muskeln sind ständig angespannt. Tipps zur Haltung können helfen, mit dieser Umstellung besser klarzukommen: Beispielsweise, die Knie nicht durchzudrücken, sondern immer leicht anzuwinkeln und die Füße in Schrittstellung zu positionieren. Die richtigen Hebe- und Tragetechniken mit gebeugten Knien und geradem Rücken helfen, Rückenprobleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch dynamisches Sitzen am Schreibtisch will gelernt sein: Wer seine Sitzposition immer wieder verändert, regelmäßig aufsteht und sich bewegt, verhindert Verspannungen im Nacken und stärkt den unteren Rücken.

Umgang mit Stress

Zeitdruck, überfordernde Aufgaben oder Konflikte mit Kollegen gehen an jungen Mitarbeitern nicht spurlos vorüber. Dauerstress kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, Depressionen und Unzufriedenheit führen. Von Anfang an sollten Azubis lernen, wie sie sich entspannen und mit Stresssituationen besser umgehen können.

Die Basis bilden ausreichend langer Schlaf und ein vernünftiges Gestalten der Pausen. Statt zum Imbiss zu gehen oder hastig am Arbeitsplatz zu essen, sollten sie sich Zeit nehmen für Mahlzeiten im Aufenthaltsraum. Ein Spaziergang an der frischen Luft trägt dazu bei, in den Pausen bewusst von der Arbeit abzuschalten. Sport stärkt die Muskulatur sowie das Herz-Kreislauf-System und ist gleichzeitig eine sehr gute Möglichkeit, Stress abzubauen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Individuell zugeschnitten auf den Bedarf eines Unternehmens bietet die IKK classic Programme zur Prävention gegen körperliche und psychische Belastungen sowie zu gesunder Ernährung – auch für Auszubildende.  

Mehr Informationen gibt es bei den Gesundheitsmanagern der IKK classic vor Ort, im Internet auf www.ikk-classic.de/bgm oder unter der Service-Rufnummer 0800 045 5400.

Quelle: IKK Classic
Bild: www.amh-online.de


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