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Alles im Blick

08.02.2019

Augen sind eine menschliche Hightech-Fotokamera: Durch die elastische Linse fällt wie bei einem Objektiv Licht ein, das auf der Netzhaut gebündelt wird und ein Bild entstehen lässt. Die Netzhaut setzt diese Lichtsignale dann in elektrische Nervenimpulse um, die weiter über den Sehnerv zum Gehirn gelangen. Dort verbinden sich die Eindrücke beider Augen miteinander, sodass nicht nur ein eindimensionales Bild wie bei einer Fotografie entsteht, sondern wir unsere Umwelt auch räumlich wahrnehmen können.


Ein Leben lang verändert sich unser Auge: Babys sehen die Welt zunächst ungenau. Sie nehmen nur wahr, was sich unmittelbar vor ihren Augen befindet. Reift das Gehirn, wird auch der Blick immer weiter. Etwa mit dem sechsten Lebensjahr sind Augen und Gehirn fertig vernetzt und wir erreichen eine Sehschärfe von 100 Prozent.

Doch unsere Augen stehen heutzutage oft unter Dauerstress: Ob im Büro, in der Bahn oder im heimischen Wohnzimmer: Wir sind umgeben von Bildschirmen. Das ewige Starren auf Smartphone, Fernseher und PC ist nicht nur anstrengend, sondern auch ungesund. Deshalb ist es so wichtig, unseren Augen kleine Auszeiten zu gönnen. Diese fünf einfachen und effektiven Übungen sorgen für Entspannung und einen klaren Durchblick:

·         Kräftig gähnen! Zurücklehnen, strecken und gähnen. Was zu einfach klingt, um wahr zu sein, ist eine sehr wirksame Übung zur Befeuchtung und Reinigung der Augen. Ein herzhafter Gähner entspannt den ganzen Körper, versorgt ihn mit neuem Sauerstoff und befeuchtet die Augäpfel. Gähnen Sie am besten mehrmals täglich bewusst. 

·         Grüne Fläche suchen! Studien belegen: Farben können auf das Auge ähnlich wirken wie auf die Psyche. Rot ist zur Entspannung nicht zu empfehlen, weil es anregend bis aggressiv stimmt. Grün dagegen trägt zur Entspannung des Betrachters bei, ohne ihn zu ermüden. Schöner Nebeneffekt: Grün regt den Denk- und Kreativitätsprozess an.

·         Mit den Augen rollen! Das internationale Zeichen für Genervtsein ist zufällig auch eine gute Übung für unsere Sehorgane. Rollen Sie die Augen langsam in alle Richtungen – nach oben, nach unten, nach rechts, nach links. Das lockert die Bewegungsmuskeln und entspannt. Am besten mehrmals täglich wiederholen.

·         Augen abklopfen! Klopfen Sie den knöchernen Rand der Augenhöhlen mit kreisenden Bewegungen ab. Benutzen Sie dafür Ihre Fingerkuppen. Die Übung nimmt nur circa eine Minute Zeit in Anspruch, ist aber höchst effektiv: Sie entspannt die Augen, stimuliert die Akkupressurpunkte und fördert die Durchblutung.

·         Augen aufreißen! Lösen Sie Anspannungen in den und um die Augen, indem Sie die Augen abwechselnd fest schließen und aufreißen. Die Übung funktioniert nach dem Prinzip der progressiven Muskelentspannung und lässt sich ganz einfach in den Arbeitsalltag integrieren. Außerdem ist sie eine gute Hilfe zur Linderung von Augenzucken.

Mehr Informationen rund um das Thema Auge finden Sie in der aktuellen Ausgabe des eMagazins der IKK classic: www.aktivgesund.ikk-classic.de

 

 


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