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Ab April: Männer schon mit 50 zur Darmkrebsvorsorge!



11.04.2019

Das Thema Darmkrebsvorsorge geht früher oder später jeden etwas an. Warum? Weil Darmkrebs laut Krebsgesellschaft die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland ist. Mehr als 33.000 Männer und 26.000 Frauen erkranken pro Jahr daran. Das Risiko, im Lauf seines Lebens an Darmkrebs zu erkranken, beträgt ungefähr sechs Prozent. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit von Darmkrebs zu.


Das Tückische an dieser „stillen“ Krankheit ist, dass sie meist keine Beschwerden verursacht. Dabei lässt sich gerade Darmkrebs heilen, wenn er früh erkannt wird. Nur durch Vorsorgeuntersuchungen können Vorstufen entdeckt und entfernt werden, noch bevor sie zu Krebs werden. Um die Früherkennung zu fördern, werden Versicherte künftig regelmäßig schriftlich zur Untersuchung eingeladen.

Da Männer im Vergleich zu Frauen ein höheres Darmkrebsrisiko haben, wird Männern ab April 2019 eine Darmspiegelung (Koloskopie) bereits ab 50 Jahren angeboten und nicht wie bisher ab 55. Sie können zwischen einem jährlichen Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl oder zwei Darmspiegelungen im Mindestabstand von zehn Jahren wählen. Ab dem 55. Lebensjahr kann die Stuhluntersuchung jedes zweite Jahr durchgeführt werden, wenn noch keine Koloskopie erfolgt ist.

Für Frauen besteht weiterhin Anspruch auf eine jährliche Stuhluntersuchung zwischen 50 und 54 Jahren und zwei Koloskopien ab dem 55. Lebensjahr. Auch hier gilt ein Mindestabstand von zehn Jahren, der zwischen zwei Darmspiegelungen liegen muss. Ab dem 55. Lebensjahr kann die Stuhluntersuchung – wie bei Männern – jedes zweite Jahr durchgeführt werden, wenn noch keine Koloskopie erfolgt ist.

Gerade bei einer Darmspiegelung hält viele Menschen fehlerhaftes Wissen und falsche Scham von einer Teilnahme ab. Zum Beispiel hält sich hartnäckig das Vorurteil, eine Darmspiegelung sei schmerzhaft und die Vorbereitung sehr zeitaufwendig. Dabei machen moderne Reinigungspräparate die Vorbereitung simpel und angenehm. Je nach Produkt trinkt man am Tag vor der Untersuchung 250 ml bis 2 Liter einer Trinklösung mit Zitronen-Geschmack und ausreichend klare Flüssigkeit. Für die Untersuchung selbst erhält man auf Wunsch eine Beruhigungs- oder Kurzschlafspritze. Die Kurzschlafspritze ist keine Narkose, sie sorgt lediglich für einen kurzen und leichten Schlaf. So spürt man während der gesamten Untersuchung keinerlei Schmerzen.

Die wichtigsten Infos rund um das Thema Vorsorge finden Sie unter www.ikk-classic.de/vorsorge



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